Rückschau

Grundsätzliches

Am Anfang steht die Grundsatzfrage: Würdet ihr wieder mit Danhaus bauen?

Die Antwort lautet am 13.03.11:

Ja, zu 90%.

Weiter ein kleines Fazit über die beteiligten Firmen.

Danhaus

  • Verkäufer Herr H.: Wer war das noch? Zunächst bemüht und engagiert; hätte gern mehr Informationen liefern können (Stichwort „Ausführung der VELUX-Fenster„); nach Unterschrift und Bemusterung keinerlei Kontakt mehr. Innendienst und Bauleitungen müssen sich dann mit den getroffenen Vereinbarungen beschäftigen. Das scheint aber so gewollt zu sein.
  • Architekt von Danhaus: Es hat fast 3 Monate gedauert bis endlich der Bauantrag gestellt war. Notwendige Genehmigungen (Wasser, Bohrung für Wärmepumpe) wurden nicht eingeholt und als es knapp wurde, waren das plötzlich unsere Aufgaben. Das stellt sich in der Danhauswerbung noch etwas anders da. Ein klärendes Gespräch hat er uns mehrfach zugesagt, aber das ist nun wohl auch überflüssig. Wir warteten 2 Monaten auf einen notwendigen Beleg für den Zuschuss für die Wärmepumpe. Offenbar konnte ihn bei Danhaus auch niemand motivieren, das zu zügig zu erledigen.
  • Bauleiter Herr F. : hoher Einsatz, immer erreichbar, zügige Klärungen, geduldige Erläuterungen, auch nach Übergabe noch ansprechbar für uns
  • Innendienst Herr M. und Herr H.: immer erreichbar, schnelles Feedback, saubere Abwicklung
  • Reklamationsabwicklung: nervig, langwierig, letztlich okay – wir sind sehr froh, dass es fast nichts zu reklamieren gab.
  • Tiefbauer: Kaum war der Bagger da, war die Baugrube fertig!

Fundamentbauer: Durch den Architekten nicht mit den notwendigen Unterlagen versorgt, dadurch einen Tag länger für Abflussleitungen gebraucht. Ansonsten prima!

Aufsteller/Zimmerleute/Dachdecker: Harte Arbeit, wechselnde Mannschaft, plötzlicher Abschied nach Entlassung des Vorarbeiters.

Verblender: Wortkarg, aber sehr präzise und schnell. Auch der zweite Einsatz zur Ummauerung des Zusatzfenster war 1A.

Wärmepumpenbohrer- und hersteller: Trotz beengter Baustelle und naher Grundstücksgrenzen zwei Bohrungen plaziert und nichts zerstört.

Elektriker: Das war vorbildlich!

Treppenbauer: drei Besuche, die Treppe stand ganz schnell, das Geländer für die Empore schien schwieriger zu sein.

Zimmermann für Innentüren/Zusatzfenster: 2. Fenster perfekt verbaut, Innentüren okay, Schiebetür zur Küche und Fußleisten hatten wir besser erwartet

Fliesenleger: einige Mängel, das hatten wir uns deutlich besser vorgestellt. Derzeit einziger wirklicher Kritikpunkt an Danhaus. Merke: auch wenn es nicht gut aussieht, kann es innerhalb der DIN und damit für Danhaus okay sein. Schön dass der Qualitätsanspruch bei den anderen Gewerken deutlich höher war!

Rohrleger/Klempner: immer fröhlich, gute Tipps, nach jedem Einsatz perfekt aufgeräumt. Vorbildliches Reklamationsverhalten. Druckverlust in der Solaranlage gemeldet, nach 5 Tagen war das behoben.

Von uns beauftragte Handwerker/Dienstleister:

„unser“ Architekt: nicht viele Worte, klare Hinweise, beruhigende Wirkung, postiver Gegensatz zum Danhaus-Architekten

Maler: Genial!

Bauwasser- und Wasseranschluss: Arbeitete perfekt wie immer!

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8 Kommentare

  1. Rückschau eingefügt « Hausnummer 79 replied:

    […] relativ weit sind und unser Danhaus Glücksburg kurz vor Übergabe steht, haben wir die neue Rubrik „Rückschau“ […]

    • Heiner Schröder replied:

      Hallo,

      Ich habe da noch eine Frage:
      Warum hat euer Architekt, die angesprochenen Versäumnisse des Danhaus Architekten nicht rechtzeitig entdeckt?
      Benötigt man einen eigenen Architekt?
      Gruß
      xheiner

      • carsnic replied:

        Das Versäumnis des Danhaus-Architekten ist uns selbst aufgefallen, da es zur erheblichen Verzögerung des Baubeginns führte.
        Unseren Architekten hatten wir nur zur Baukontrolle. Das hat sich gelohnt. So konnten Mängel unmittelbar abgestellt werden und waren dann kien großes Thema mehr.

  2. Bergmann replied:

    Hallo Hausnummer 79,
    ein sehr informatives Tagebuch mit wohltuender Distanz verfasst.
    Wir sind eventuell auch „Glücksburg-schwanger“ und haben daher aus dem Tagebuch eine Menge Tipps herausgelesen. Habt Ihr eigentlich eien Liste der grösten Stolperstellenfür den Danhaus -kunden? Das wäre eine perfekte Verhandlungs- und Bauverfolgungshilfe.

    Wir wünschen allzeit nicht eine handvoll Wasser unter das Haus, aber immer ein dichtes Dach auf dem Haus.

    • carsnic replied:

      Das könnten wir gelegentlich hier veröffentlichen (ist ja auch nicht viel). Kurze Mail an carsnic@gmx.de und Ihr bekommt es vorab.

  3. Torsten replied:

    Danke für das informative Tagebuch!

    Auch wir überlegen, mit Danhaus zu bauen und sind über jede Info dankbar, daher auch noch ein paar Fragen:

    1. Wenn ich mich recht erinnere, hattet Ihr die Grundfrage, ob Ihr wieder mit Danhaus bauen würdet vor einigen Wochen noch zu 70% mit „ja“ beantwortet, was hat jetzt den Ausschlag für 85% gegeben?

    2. War der Verkäufer Herr H. Herr XXX? Mit ihm haben wir gerade zu tun und manchmal das Gefühl, dass er etwas sehr verkäuferisch auftritt. Hattet Ihr das Gefühl, dass am Ende doch noch deutlich höhere Kosten entstanden sind, weil im Standardangebot relativ geringe Grundannahmen getroffen werden (sehr wenig Steckdosen, geringer Preis für Fliesen etc.)?

    3. War der Punkt „Innendienst und Bauleitungen müssen sich dann mit den getroffenen Vereinbarungen beschäftigen.“ schwierig, die Vereinbarungen unklar waren oder lief das gut?

    4. Sind die Wände im Haus stabil und gut schallisoliert?

    5. Die Liste der Stolperstellen würde uns auch interessieren 😉

    Viele Grüße
    Torsten

    • carsnic replied:

      Hallo Torsten, wir antworten Dir noch ausführlich per Mail. Hier die Kurzform:
      zu 1. der Abstand zur letzten Bewertung war ein Jahr. Nun sind die Reklamationen behoben und wir sidn sehr zufrieden.
      zu 2. Ja, das ist er. Den Rest dann per Mail
      zu 3. Am Ende lief das Dank des Innendienstes gut.
      zu 4. Absolut, aber das haben wir auch nicht anders erwartet.
      zu 5. Wir arbeiten dran.

  4. Kai Fischer replied:

    Hallo Hausnummer 79,

    das ist ein sehr gelungener und aufschlussreicher Blog. Vielen Dank dafür.

    Auch wir sind an einem Dahnhaus interessiert und können so schon einige Punkte aufnehmen, auf die wir später achten sollten.

    Auch uns interessiert es sehr, um wie viel der tatsächliche Kaufpreis des Hauses vom ursprünglichen abweicht. Durch was muss man mit Zusatzkosten rechnen und wie viel macht das im Verhältnis aus? Könnt ihr hierzu detaillierte Informationen bereitstellen?
    Und natürlich warten auch wir ganz gespannt auf die Liste der Stolpersteine.

    Wir wünschen euch alles Gute in eurem schicken Danhaus und der schönen, großen Terrasse (Kompliment an den Handwerker).

    Viele Grüße
    Familie Fischer

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